Museum Herborn in der Hohen Schule

Im Obergeschoss und den Dachgeschossen des historischen Kollegbaues der Hohen Schule Herborn ist das städtische Museum mit ca. 700m² Ausstellungsfläche untergebracht. Gezeigt werden die Geschichte der Hohen Schule mit ihren Einrichtungen und Gelehrten, Vor- und Frühgeschichte, Mittelalterarchäologie des Dillgebietes, die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf das Dillgebiet, Historische Waffen sowie die bürgerliche Wohnkultur des 18. und 19. Jarhunderts, vorindustriellen Textiltechnik, insbesondere Strumpfwirkerei, Leinenweberei, Blaudruck und heimische Töpfereiprodukte.

Sonderausstellung

"Herborn - gestern, heute, morgen"

Fotografien aus drei Jahrhunderten

Fotoapparate der letzten 100 Jahre

Zukunftsvisionen von Schülern

Markante Herborner Ansichten werden in doppelter Ausführung gezeigt: die historische Fotografie hängt gleich über der aktuellen, so dass der unmittelbare Vergleich möglich ist. Dies macht die Ausstellung sowohl für einheimische als auch auswärtige Besucher sehenswert. So viel sei verraten: Die älteste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1862 und ist ein gutes Beispiel dafür, wie man anhand von städtebaulichen und verkehrstechnischen Veränderungen Bilder datieren kann. Gezeigt werden auch Fotoapparate der letzten hundert Jahre, darunter die Portraitkamera des Hofphotographen Dörr, Wiesbaden von 1890 und der Nachbau der Nullserien Leica von 1932. Für einen Blick in die Zukunft waren Schüler und Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe des Johanneums zuständig. Im Rahmen eines Kunstprojektes haben sie Bilder von gestern ins Heute montiert und mit ihrer Vision vom Morgen umrahmt.
(U. Litzba)

Ausstellungsbeginn: 19.05.2016

Objekt des Monats

Kammerstück

Es hat nichts mit Musik zu tun, sondern besteht aus massivem Eisen, ist 32 Zentimeter lang und stammt aus der Zeit um 1500.  »Weiterlesen

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Dauerausstellungen

Im Obergeschoß und den Dachgeschossen des historischen Kollegbaues der Hohen Schule Herborn ist das städtische Museum mit ca. 700m² Ausstellungsfläche untergebracht.

Alte Bibel hinter Glas in der Ausstellung

Hohe Schule

Die Hohe Schule Herborn wurde 1584 von Johann VI. von Nassau als reformierte Akademie gegründet. Sie bestand bis 1817 und war insbesondere in der frühen Neuzeit eine Hochschule von europäischem Rang. Gezeigt werden Exponate aus den verschiedenen Fakultäten darunter Herborner Drucke wie z. B. die Piscatorbibel.

Miniaturmodell einer historischen Siedlung

Vor- und Frühgeschichte

Miniaturmodelle veranschaulichen Erfindungen und Praktiken aus dem jüngeren Neolithikum; beispielsweise das Zersägen und Bohren von Stein. Keltische und mittelalterliche Funde aus Herborn und Umgebung ergänzen die steinzeitlichen Exponate.

Ausschnitt des Wilhelm-Thielmann-Bildes Abendliche Heimfahrt von 1907

Wilhelm-Thielmann-Zimmer

Wilhelm Thielmann (1868 – 1924), in Herborn geboren, wurde zunächst Lehrer, bevor er sich ganz der Kunst zuwandte. Als Mitglied der Malerkolonie Willingshausen in der Schwalm machte er sich über die Region hinaus einen Namen.

Historische Gerätschaft in der Ausstellung

Handwerk

Strumpfwirkerstuhl, Teigbreche sowie Holzmodel der Blaufärber stehen stellvertretend für das Herborner Handwerk. Historische Fotografien und Original-Gerätschaften beleuchten den mühsamen Weg vom Flachs bis zum fertigen Leinen.

Verschiedene historische Gerätschaften

Gast- und Hauswirtschaft

Für die reifen Besucher wird eine Welt wach, die man noch von den Eltern oder Großeltern kannte; die Jüngeren staunen über „Kuriositäten“ des Alltags, die sie nicht zuordnen können.

Einrichtung einer historischen Wohnstube wohlhabender Bürger

Bürgerliche Wohnkultur

Möbel aus Spätbarock und Klassizismus erlauben einen Blick in die „gute Stube“ wohlhabender Bürger.

Militärische Exponate wie Säbel und Gewehre

Militaria

Unter den Blank- und Handfeuerwaffen des 18. bis frühen 20. Jahrhundert sind Kürass und Pallasch der Leibgarde des Königs von Westphalen, Jérôme Napoleons, herausragende Stücke.

Nahaufnahme Mauerwerk

Luftkrieg im Dillgebiet

Derzeit im Umbau.

Besucherinformationen

Öffnungszeiten

Samstag, Sonntag, Mittwoch und Donnerstag
jeweils von 13.00 bis 17.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung


Am Tag der Deutschen Einheit ist das Museum von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Anschrift

Museum Hohe Schule Herborn
Schulhofstr. 3–5
35745 Herborn
Telefon: +49 2772 573810
info@museum-herborn.de

Postanschrift

Magistrat der Stadt Herborn
Museum Hohe Schule
Turmstr. 14–16
35745 Herborn

Anfahrt

Die fachliche Beratung des Museums liegt beim Geschichtsverein Herborn e. V.

Die Kontaktdaten des Geschichtsvereins Herborn e. V. finden Sie Opens external link in new windowhier.

Eintrittspreise

Erwachsene: 2,50 €
Familienpreis: 5,00 €
Kinder/Schüler/Studenten: 1,00 €
Gruppen ohne Führung (max. 15 Pers.): 15,00 €
geführte Gruppen bis 15 Personen: 25,00 €

Offene Museumsführung

Für Einzelpersonen und Kleingruppen
November- April, am 1. Sonntag im Monat
Anmeldung nicht erforderlich
Treffpunkt: 14 Uhr im Foyer des Museums
Preis: 4,00 € pro Person, inkl. Eintritt

Allgemeine Museumsführung

Der Rundgang gibt einen Überblick über die verschiedenen Abteilungen.
Preis: 25,00 € inkl. Eintritt, bis 15 Personen

Herborn und die Hohe Schule

Schwerpunkt ist hier die akademische Vergangenheit Herborns.
Ein vorgeschalteter kurzer Stadtrundgang führt zu den wichtigsten Stätten unserer Hochschule, die von 1584 bis 1817 bestand.
Preis: 60,00 € inkl. Eintritt im Museum, bis 20 Personen

Buchung über Stadtmarketing Herborn, Tel. +49 2772 708413

Alltägliches - aus einer anderen Zeit - Familienführung

Dieser Rundgang wendet sich speziell an Familien: Kinder, Eltern, Großeltern. Im Mittelpunkt stehen Gegenstände, die in Vergessenheit geraten sind, und das gemeinsame Rätseln, welchen Zweck sie einst hatten.
Preis: 10,00 € inkl. Eintritt, pro Familie

Herborn - Historische Stadtansichten

Das 2009 erschienene Buch ist vergriffen; Sie können es jedoch Initiates file downloadhier als pdf öffnen.